aebi-hus – Schweizerische Stiftung für Suchthilfe

aebi-hus News

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19. Januar 2016, Haus der Religionen, Bern
Nationales Fachforum: Prävention im Migrationskontext

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„Es genügt nicht zu sagen, die Türe sei offen. Man muss auch erreichen, dass die Leute den Weg hinein finden."

(Lorenzo Milani, Lettere ad una Professoressa, 1964)

 

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Programm (Druckversion)

programme (imprimable)

 


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Präsentation

Wie steht es um die Gesundheit der Migrationsbevölkerung?

Erkenntnisse aus dem Gesundheitsmonitoring der Migrationsbevölkerung GMM

Jürg Guggisberg
Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS, Mitglied der Geschäftsleitung; Studienleiter GMM II

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Resumé

Co-créer une rencontre avec des migrants: quel travail sur soi?

Jean-Claude Métraux
Psychiatre et psychothérapeute de l'enfant et de l'adolescent FMH, auteur de « La migration comme métaphore »

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Präsentation

Die «gute Praxis» der transkulturellen Prävention

 Von der individuellen zur strukturellen Perspektive

Osman Besic

Leiter Abteilung Gesundheit und Diversität, Schweizerisches Rotes Kreuz

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Präsentation

Transkulturelle Prävention wirkt?!

Was lernen wir aus der Evaluation des Femmes-Tische Projekts „Tabakprävention in der Familie“?

Liliane Pfister und Roger Keller

Zentrum Inklusion und Gesundheit in der Schule Pädagogische Hochschule Zürich

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Webseite Pa-paRat Bern

Webseite Väterforum Zürich

Gesprächsrunden für Väter

Warum braucht es männerspezifische Angebote? Wie können wir Väter für Gesundheitsthemen gewinnen?


Umberto Castra und Yohannes Berhane, Projekt PapaRat, Berner Gesundheit

Martin Küng, Väterforum, Suchtpräventionsstelle Stadt Zürich

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Webseite Haus der Religionen

Zugangswege zur Migrationsbevölkerung

Wie erreichen wir unsere Zielgruppen? Welchen Beitrag können Religionsgemeinschaften, Sportvereine oder andere Organisationen der Diaspora leisten?

Gerda Hauck, Präsidentin Verein Haus der Religionen, ehem. Leiterin Koordinationsstelle Integration Stadt Bern

Mustafa Memeti, Imam im Haus der Religionen und Gefängnisseelsorger

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Webseite Vitalina

Webseite Tiryaki Kukla

Webseite Mamamundo

Präsentation von migrationsspezifischen Praxisprojekten

Welches sind Erfolgs- und Hinderungsfaktoren in der Umsetzung migrationsspezifischer Ansätze?

HEKS Vitalina AG/SO– Aktive Eltern für gesunde Kinder, Thomas Hostettler

Tiryaki Kukla – Tabakprävention bei MigrantInnen aus der Türkei, Emine Sariaslan

Mamamundo – für schwangere Frauen mit Migrationshintergrund, Doris Wyssmüller

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Webseite Berner Gesundheit

Zusammenarbeit mit der Migrationsbevölkerung verbessern

Am Beispiel der transkulturellen Öffnung der Berner Gesundheit

Maya Mezzera, Bereichsleiterin Sozialraum, Berner Gesundheit

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site web Femmes-Tische

Tables rondes pour les femmes

Pourquoi développer des offres spécifiquement destinées aux femmes ?

Femmes-Tische – Parlons ensemble de santé, d’éducation et d’intégration,

Badia El Koutit et Nouzha Mechaouri, Association pour la Promotion des Droits Humains, Genève

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site web CIPRET Vaud

Présentation des pratiques et approches spécifiques

Quels facteurs de succès et quels obstacles dans des projets destinés à des populations en situation de vulnérabilité ?

Karin Zürcher, CIPRET Vaud, Centre d’information pour la prévention du tabagisme

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Literaturliste / littérature

www.münstergass.ch

 

Über 80 Teilnehmende haben das FachForum „Prävention im Migrationskontext“ besucht und sich darüber ausgetauscht, wie die Chancengleichheit der Migrationsbevölkerung in Bezug auf Gesundheit verbessert werden kann. Immer wieder mussten sich die Fachleute dabei auch den „Spiegel vorhalten lassen“ und sich fragen, ob sie nicht auch selber „schwer erreichbar sind“ oder statt sich in ihrer Arbeit einer „bestimmten Kultur gegenüber zu sehen auch den Menschen dahinter erkennen“? Beklagt wurde ein regelmässiges Abdriften in eine defizitorientierte Sichtweise, anstatt die vorhandenen Ressourcen zu erkennen und darauf aufbauend die notwendigen Impulse für eine gesunde Entwicklung zu geben. Auflockernd, aber auch nachdenklich stimmend waren die persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen der beiden Kulturschaffenden Yvonne Apiyo Brändle-Amolo und Mano Khalil. Mit der Präsentation funktionierender Praxisbeispiele und einer optimistischen Betrachtung von Entscheidungsträgerinnen im abschliessenden Podium schloss das Forum ab.